ARCHITEKT
Pravda
Bureau
HERSTELLER
Autodesk, SketchUp, 3M
DESIGNTEAM
Petr Mironenko, Murat Guketlov, Nikita Tugarin
SOUNDDESIGN
Nikita Rasskazov and Ilya Duganov
AUFTRAGGEBER
Citymakers
FOTOGRAFIEN
Ivan Erofeev
FLÄCHE
25,0 m²
JAHR
2019
STANDORT
Moskau, Russland
KATEGORIE
Installation
Beschreibung vom Architekten bereitgestellt.
Die Installation „Future Materiality“ wurde von Citymakers entwickelt und vom Architekturbüro „Pravda“ entworfen. Das Komitee für Architektur und Stadtplanung der Stadt Moskau ist Kurator dieses Projekts.
Das Ziel des Projektteams war es, die Stadt der Zukunft zu beschreiben, ohne wörtliche Zitate zu verwenden. Die Installation reflektiert die Veränderungen, die in Moskau stattfinden. Die Stadt wird hier mit einem Fluss assoziiert – an ihrem Ort beständig, aber ständig im Wandel.
„Future Materiality“ versucht, das räumliche Erlebnis zu extrapolieren und lässt den Betrachter eine eigene Wahrnehmung des Projekts entwickeln.
Das heißt, die Veränderungen in der Stadt sind nicht nur neue Gebäude, Straßen oder Parks, sondern auch das Erlebnis von Sonnenlichtreflexion, Straßenlärm, Abendschatten oder der Duft von Lindenblüten.
„Future Materiality“ setzt ein Zeichen für die bedeutenden zukünftigen Veränderungen der Stadt, die die Bürger vor unangenehmen Erfahrungen schützen, das Wesentliche bewahren und neue, unerforschte und ungewöhnliche Erfahrungen hinzufügen sollen.
T- und C-förmige räumliche Komponenten sind zu einem reflektierenden Labyrinth zusammengesetzt, das vielfache Kopien jedes Besuchers erzeugt. So wird der Betrachter Teil der Installation.
Acrylplatten sind mit einer mehrfarbigen dichroitischen Folie überzogen, die je nach Blickwinkel von transparent zu reflektierend wechselt.
Im Inneren des Labyrinths erklingt eine Audio-Fantasie. Sie enthält Elemente der Elektronik, Stadtgeräusche, Musik aus klassischen sowjetischen Filmen sowie Schostakowitschs Operette.
Im Zentrum von „Future Materiality“ kann der Besucher die Audio-Umgebung verändern, indem er mit den drei symbolischen Materialien Moskaus interagiert, nämlich Glas, Granit und Stahl.













